Freilassing ist eine attraktive Stadt! Das erklärt sich durch das hohe Bevölkerungswachstum in den letzten Jahren. Allerdings hat die teilweise ungeregelten und viel zu schnellen Innenraumverdichtung, in zunehmendem Maße die Verkehrs- Infrastruktur und insbesondere die Lebensqualität abgehängt. Ohne Zweifel besteht landes- und bundesweit ein großer Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Auch wir sind hier in der Pflicht. Allerdings dürfen wir Freilassing mit aktuell 1190 Einwohnern pro km² nicht überlasten. Wir sind im Landkreis, die am dichtesten besiedelte Kommune, im Vergleich zu z.B. Ainring mit 195 oder Bad Reichenhall mit 460 Personen pro km². Pro Freilassing steht für eine moderate Bebauung und der Suche nach gemeinsamen Lösungen mit den Nachbargemeinden bzw. dem Landkreis, um diese Lasten auf mehrere Schultern zu verteilen. Hier ist dringend Handlungsbedarf für den neuen Bürgermeister und Stadtrat geboten.

Ein grosses Problem ist, dass sich Wohnraum für den Normalverdiener immer schwerer leistbar entwickelt, im Vergleich zu unserer Nachbarstadt Salzburg sich jedoch als günstig darstellt. Dies hat zur Konsequenz, dass unsere Heimatstadt zunehmend zu einer Schlafstadt für den Ballungsraum Salzburg mutiert. Dem ist mit aller Kraft entgegenzuwirken. Wir setzen uns für eine Politik der regulierten Preisentwicklung am Wohnungs- und Grundstücksmarkt ein. Wohnentwicklung muss demographieorientiert sein, das heißt sie muss sich der Altersentwicklung der Bevölkerung anpassen. Neue aber auch bestehende Quartiere sollten integrativ und generationsübergreifend belebt sein.Zudem setzen wir uns für eine hohe architektonische Qualität in unserem Stadtraum bei zukünftigen Neu- und Umbauprojekten ein.

Es gilt die bestehenden regionalen, mittelständischen wirtschaftlichen Strukturen zu stärken und weiter auszubauen. Dabei ist ein Abgleich mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept unabdingbar.


Von daher bedarf es einer Verbesserung der städtebaulichen Gestaltung unserer Gewerbegebiete. Leerständen und Brachflächen, wie z.B. das inner-städtische Alpinegelände, müssen bei zukünftigen Planungen verstärkt forciert werden, sodass die Standortqualität im Zuge der Stadtentwicklung stetig verbessert wird.

 

Zunächst müssen vorhandene Potentiale in den bestehenden Gewerbegebieten optimal ausgeschöpft werden, bevor man neue Flächen für die Erschließung neuer Gewerbegebiete ins Auge fasst.

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»Ich lebe gern hier« – Egal ob Jung oder Alt, Familie oder Single, egal von welcher sozialen oder ethnischen Herkunft – das sollte jeder von sich sagen können.

Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft und ist daher eine der Prioritäten von ProFreilassing. 

Unsere Kinder sind das Herz und die Zukunft der Gesellschaft und verdienen deshalb besonderes Gewicht in den politischen Entscheidungen. Es gilt Ihnen Freiraum für ihre Entwicklung zu schaffen, und vor allem Perspektiven für das Leben zu geben. Die Unterstützung von alleinerziehenden Frauen und Männern liegt uns dabei besonders am Herzen.

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Freilassing hat mit dem Lokweltmuseum nebst Montagehalle eine hochattraktive, kulturelle Substanz. Zugleich wurde mit der Aktivierung des ehemaligen Rundlokschuppens  mit Bahnbetgriebs- Werkstätte die historische Seele Freilassings geschaffen.


Dem Potential, das unsere Heimatstadt birgt, wird dies allerdings noch lange nicht gerecht. Pro Freilassing will eine erheblich stärkere zentrale Förderung, Koordination und Bündelung des gesamten kulturellen Engagements, insbesondere durch die Aktivierung der Montagehalle als Veranstaltungsort für Großveranstaltungen. Einen solchen vermisst Freilassing seit vielen Jahren schmerzlich. Der Vergleich mit unseren Nachbarstädten Laufen und Bad Reichenhall zeigt im Übrigen, dass mit den im Haushalt bereitgestellten Mitteln, durch besseres Management und Zielstrebigkeit, erheblich mehr Qualität im Kulturangebot Freilassings zu erreichen wäre.

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Freilassing muss ernstgenommen werden.
Der Salzburger Flughafen ist ein wichtiger und wirtschaftlicher Faktor für die ganze Region. Es darf aber nicht angehen, dass die Lasten des Flugverkehrs zu fast 100 Prozent auf den Schultern der Freilassinger liegen.


Wir plädieren für die sofortige Inkraftsetzung einer Durchführungsverordnung sowie mittelfristig der Ratifizierung eines neuen Staatsvertrags zwischen Österreich und Deutschland mit dem Ziel zum Schutz der Bevölkerung in Freilassing und dem bayerischen Grenzraum im Einfluss-bereich des Salzburger Flughafens. Um das zu erreichen sind wir mit Robert Judl als stellvertretendem Vor-sitzenden des Fluglärmschutzverbands aktiv.

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